Budokan Mödling

Was ist Judo?

Judo ist eine Zweikampfsportart aus Japan. Es leitet sich vom Jiu – Jitsu der feudalen Samurai ab.

Ju bedeutet Sanft und Do – Weg, daraus ergibt sich der sanfte Weg als Übersetzung.

Geschichte

Entwickelt wurde Judo von Prof. Jigoro Kano (1860-1938).

Er studierte mehrere Stilrichtungen des Jiu Jitsu und entwickelte daraus dann Judo. Im Jahr 1882 gründet er seine Schule mit dem Namen Kodokan (Schule für das Studium des Weges).
Judo ist seit 1972 eine olympische Disziplin und seit 1988 ist auch Frauenjudo olympisch.

 

Graduierungen:

Kyu = Schülergrad
Dan = Meistergrad

ab 15 Jahre:                                            Kindersystem:

6.Kyu

weiß Gurt

5.Kyu

gelb Gurt

4.Kyu

orange Gurt

3.Kyu

grün Gurt

2.Kyu

blau Gurt

1.Kyu

braun Gurt

1.Dan

schwarz Gurt

6.Kyu

weiß Gurt

6./5.Kyu

gelbe Spitzen

5.Kyu

gelb Gurt

5./4.Kyu

orangene Spitzen

4.Kyu

orange Gurt

4./3.Kyu

grüne Spitzen

3.Kyu

grün Gurt

3./2.Kyu

blaue Spitzen

2.Kyu

blau Gurt

2./1.Kyu

braune Spitzen

1.Kyu

braun Gurt

 

Begrüßung

1. Die Begrüßung fängt damit an das sich alle Schüler nach ihren Graduierungen geordnet aufstellen.
2. Bei dem Kommando „Seiza“ knien alle Schüler beginnend mit dem höchstgraduierten der Reihe nach ab.
3. Bei dem Kommando „Sensei ni rei“ legt man zuerst die linke Hand auf den Boden. Legt die Rechte dazu und verbeugt sich tief.
4. Danach folgt das Kommando „Kiritsu“. Dabei stehen die Schüler beginnend mit dem höchstgraduierten auf. Aufgestanden wird zuerst mit dem rechten Fuß. Das hat seinen Ursprung in den Traditionen der Samurai die immer Schwerter bei sich trugen.

 

 

Der Österreichische Judo Verband fasst alle Judokas Österreichs zusammen. Legt die Prüfungsordnung fest und veranstaltet Lehrgänge und Wettkämpfe.
Internet: www.oejv.com

 

Lebens und Trainingsgrundsätze von Jigoro Kano:

Chikara hittatsu: Anstrengungen führen immer zum Ziel.

Jita kyoei: Wechselseitiges, gegenseitiges Glück.

Jundo seisho: Der richtige Weg führt zum Ziel.

Seiki ekisei: Die eigene Ausbildung soll den anderen zuträglich sein.

Seiryoko saizen katsuyo: Der beste Gebrauch der geistigen und körperlichen Energie.

Shin shin jizai: Geistige und körperliche Geschmeidigkeit.

Sojo soei: Sich gegenseitig helfen und nachgeben.